11.02.2013

DIE DEUTSCHEN UND DER GEIST

Wie kann es eigentlich sein, dass es den Menschen scheinbar auf der ganzen Welt gelingt, ein fröhliches, erfülltes Christentum im Einklang mit den Lehren der Kirche zu leben, nur in Deutschland nicht? Wie kann es sein, dass der deutsche Papst auf der ganzen Welt ob seiner Weisheit, Gelehrsamkeit und Güte geliebt wird, und nur in Deutschland, seinem Heimatland, regelmäßig als reaktionärer Versager dasteht? Vielleicht weil man überall auf der Welt begriffen hat, dass sich in erster Linie alles um Jesus Christus, das menschgewordene Wort Gottes, zu drehen hat und nicht um Homosexualität, Frauenpriestertum und Danach-Pillen? Ja, ich weiß: Es ist auch die Kirche selbst, die von diesen Dingen redet. Und nein: Sie dreht ihr Fähnchen nicht wie gewünscht mit jedem postmodernen Lüftchen. Der Wind, der die Kirche beseelt, weht eben, wo Er will; die unfrommen Wünsche der bundesdeutschen Journaille berücksichtigt Er nicht. Und das wird, Gott sei’s gedankt, auch im kommenden Konklave so sein – wieder. Danken wir dem Herrn der Kirche für acht tolle Jahre Benedikt XVI. und pilgern wir guten Mutes in die Zukunft!


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